Bio-Garten Flechtdorf GmbH

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Letzte Paten gefunden

13.10.2006 | WLZ-FZ : Für Themengärten auf der Landesgartenschau

BAD WILDUNGEN (su). Nun sind sie vergeben: die letzten beiden Garten-Patenschaften auf dem Landesgartenschaugelände.

"Wir freuen uns, dass die Lebenshilfe und der Bio-Garten aus Flechtdorf die Verantwortung für den Gräuschvollen Garten und den Garten der Wollust übernehmen", sagte Bürgermeister Volker Zimmermann gestern Morgen beim Ortstermin.


Ein Element des Geräuschvollen Gartens: das Erdtelefon, mit dessen Hilfe die Besucher über eine Entfernung von mehreren zehn Metern miteinander sprechen können.

Der Garten der Wollust stellt die zwei Geschlechter auf ungewöhnliche Weise dar: auf der einen Seite eine von der Wildungen Mosaik-Künstlerin Anja Meier gestaltete geschwungene Linie, die ein Beet mit süßen Früchten begrenzt. Dieses Ensemble symbolisiert die Weiblichkeit. Auf der anderen Seite in der männlichen Hälfte finden sich steppengrasähnliche Pflanzen, die an einen Bart erinnern, und weitere herb anmutende Stauden. In beiden Teilen des Gartens schlägt je ein Herz aus Wechselflor.


All das pflegen künftig Bewohner der Villa Huneck in der Brunnenallee und Mitarbeiter des Bio-Gartens Flechtdorf in Absprache miteinander.

Die Villa Huneck ist eine Wohneinrichtung der Lebenshilfe. "Wir haben dort unter anderm eine Tagesstruktur-Gruppe in der Mensch mitarbeiten, die zu alt für die Tätigkeiten in den Werkstätten sind oder die auf die Arbeit in den Werkstätten vorbereitet werden", erklärt Reinhold Weispfennig, Leiter des Wohnbereichs Bad Wildungen. Diese neun bis zwölf Bewohner kümmern sich um die quasi tägiche Pfege der zwei Patengärten.


Den fachlichen Teil der Patenschaft übernimmt der Bio-Garten Flechtdorf, eine gemeinsame Tochtergesellschaft von Lebenshilfe, Kreishandwerkschaft und Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die zwei Geschäftsführer des Betriebes, Wilhelm Keller und Dr. Wolfgang Werner (auch Chef des Lebenshilfe-Werkes), unterzeichneten gestern in Bad Wildungen den Vertrag für die Garten-Patenschaften.
Er beinhaltet für die Partner der Stadt nicht nur die Pflichten.
Im Gegenzug steht ihnen das Recht zu, in und an den Gärten für ihre Unternehmen zu werben und über ihrer Arbeit zu informieren.


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